Rücksichtnahme im Alltag: Ein Appell an die Mitmenschen
Hundekot und rücksichtsloses Verhalten meiner Mitmenschen sind Themen, die mich persönlich verärgern, weil hier oft alle Hundehalter in einen Topf geworfen werden.
Leider gibt es viele Besitzer, die glauben, ihnen gehöre die Welt. Da werden Hunde in unkontrollierbarer Entfernung frei laufen gelassen oder verrichten überall ihr Geschäft, ohne dass es weggemacht wird – völlig egal, ob dort Fußgänger unterwegs sind oder Kinder spielen.
Viele Menschen haben Panik, wenn sie freilaufende Hunde sehen. Hier reicht der berühmte Satz „Der tut nix!“ einfach nicht aus. Diese Menschen fühlen sich erst sicher, wenn der Hund angeleint neben seinem Besitzer läuft.
Wir alle – egal ob Mensch oder Tier – sind Gäste auf dieser Erde. Wir wünschen uns einen respektvollen Umgang sowie saubere Straßen, Gehwege und Spielplätze. Unsere Wälder sind die Heimat der Wildtiere; es ist ihre sichere Welt. Auch diese Tiere haben das Recht, in ihrem Lebensraum ungestört zu leben und sich zu vermehren.
Wie verhalte ich mich, wenn mir ein angeleinter Hund entgegenkommt?
Selbstverständlich leine ich meine Hunde ebenfalls an.Ich nehme Rücksicht auf das entgegenkommende Hund-Mensch-Team. Es könnte eine läufige Hündin, ein kranker oder ein verhaltensauffälliger Hund sein.
Wie verhalte ich mich, wenn mir ein Mensch ohne Hund entgegenkommt?
Meine Hunde werden rechtzeitig angeleint, da ich Rücksicht auf mein Gegenüber nehme.
Wenn Kinder kommen, werden meine Hunde ins „Platz“ gelegt.
Nicht jeder liebt Hunde oder möchte dreckige Pfotenabdrücke auf der Kleidung haben – viele
Menschen haben auch schlichtweg Angst. Was mache ich, wenn mir Radfahrer begegnen?
Damit der Radfahrer nicht stürzt oder sich erschreckt, leine ich meine Hunde an und führe sie sicher neben mir her. Wenn einer meiner Hunde sein Geschäft an einem unpassenden Ort verrichtet:
Das kann schneller passieren, als man gucken kann. Das ist im Grunde nicht schlimm – solange wir die Hinterlassenschaften entfernen! Nicht nur, weil es stinkt: Je länger Kot liegen bleibt, desto mehr Krankheiten können verschleppt werden. Ungeziefer wird angelockt und Kinder treten hinein. Niemand möchte den Kot fremder Hunde unter seinen Schuhen haben.
Also bitte: Räumt die Hinterlassenschaften eurer Hunde weg! Ihr seid für euren Hund verantwortlich und habt eine Vorbildfunktion.
Begrüßung oder ein kleines „Spielchen“ zwischen zwei angeleinten Hunden?
Durch den Rückhalt des Besitzers an der Leine kann so eine Situation schnell in einer aggressiven Auseinandersetzung enden. Das ist ein gutes Argument dafür, warum es bei mir kein Spielen oder Begrüßen an der Leine gibt.
Wenn meine Hunde frei laufen:
Ich habe meine Hunde immer so im Blick, dass ich sie bei Gefahr oder wenn die Umstände es erfordern jederzeit zu mir rufen und zur Not anleinen kann. Durch mein rücksichtsvolles Handeln habe ich noch nie negatives Feedback von meinen Mitmenschen bekommen. Im Gegenteil: Meine Hunde fallen immer positiv auf, und das macht mich sehr stolz!
Spaziergang mit meinen Hunden durch den Wald:
Im Wald dürfen meine Hunde nur angeleint laufen – und sie haben ausschließlich auf dem Weg zu bleiben. Im Unterholz haben meine Hunde nichts zu suchen. Ich lege schließlich auch keine Waldtiere in die Körbe meiner Hunde!
Giftköder und gegenseitiger Respekt:
Leider werden mittlerweile immer öfter Giftköder ausgelegt. Der Protest der Nicht-Hundehalter wird immer lauter. Das liegt oft an der Unachtsamkeit und der „Egal-Einstellung“ vieler Hundehalter. Wenn jeder die volle Verantwortung für seinen Hund übernehmen und respektvoller mit seinen Mitmenschen umgehen würde, gäbe es deutlich weniger Konflikte und keine Hundehasser.
Mein Motto: Miteinander statt gegeneinander – dann wird der Alltag für uns alle viel entspannter!
