Kontrollierte Prägung & Besuchsregelung – Stabiles Nervensystem & Reiztoleranz – Ausgeglichenes Temperament – Erfolgreiche Integration in anspruchsvolle Umgebungen/ Familien.
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Bei uns ist jeder herzlich willkommen!
Jeder wird seinen Welpen kennenlernen!
Die Freude und das Glück: Die „unschlagbar schöne Zeit“ erleben wir in den Momenten des Wunders wenn die Welpen geboren werden, sie das erste Mal die Augen öffnen, tapsige Gehversuche machen und die Welt entdecken. Es ist die Erfüllung harter Arbeit und Planung und bietet unzählige herzerwärmende Momente.
Wir wollen ausgeglichene Welpen übergeben!
Für uns ein sehr wichtiger Punkt, hinsichtlich der Stresslevels bei den Welpen durch häufige und ständige aufregende Besuche. Bei den Welpen wird eine ungesunde „Erwartungshaltung“ oder chronische Überstimulation erzeugt damit werden die Welpen falsch geprägt.
Überstimulation und Stress: Welpen benötigen in ihren ersten Lebenswochen vor allem viel Schlaf und Ruhe, um gesund zu wachsen und ihr Nervensystem zu entwickeln. Zu viele neue Gesichter, Gerüche und Interaktionen – auch wenn sie positiv gemeint sind – werden das Stresshormon-Level erhöhen.
Entwicklung von Routine und Ausgeglichenheit: Eine strukturierte Umgebung mit festen Ruhezeiten fördert ausgeglichene und selbstbewusste Hunde. Wenn wir unsere Welpen zeigen, wann Interaktion stattfindet, lernen unsere Welpen, dass es Zeiten für Spiel und Zeiten für Ruhe gibt.
Fokussierung auf die Sozialisierung im Wurf: Die wichtigste Sozialisierung in den ersten Wochen findet innerhalb des Wurfes statt, mit der Mutterhündin und den Geschwistern. Sie lernen innerartliche Kommunikation, Beißhemmung und Grenzen. Ständige Besucherablenkung wird diesen essenziellen Prozess stören.
Gesundheit und Hygiene: Ein oft unterschätzter Faktor ist das Risiko der Keimübertragung. Besucher bringen unweigerlich Bakterien, Viren und Parasiten mit (z.B. Parvovirose), die für ungeimpfte Welpen lebensbedrohlich sind. Wir werden dieses Risiko rigoros minimieren.
Die Mutterhündin lehrt Ruhe und Grenzen: Die Hündin sorgt im Wurf für Struktur. Sie erzieht ihre Welpen durch konsequente (aber sanfte) Korrektur, wann es genug ist, wann geschlafen wird und wie man sich im Rudel verhält. Sie vermittelt Sicherheit durch Routine.
Der Besucher lehrt Ausnahmezustand und Action: Jeder Besuch ist ein „Highlight“ voller Aufregung, neuer Reize und grenzenloser Aufmerksamkeit, bei der die Welpen im Mittelpunkt stehen. Sie werden herumgetragen, gedrückt und zum Spielen animiert – Verhaltensweisen, die im Alltag nicht die Regel sein sollten.
Der Welpe lernt schnell der Tibet noch schneller: „Wenn Menschen da sind, ist Partyzeit und alle Regeln sind aufgehoben.“ Die Lektionen der Mutterhündin (Ruhe ist gut, Grenzen sind wichtig) werden durch die „Belohnung“ der Besucher (Aufregung, Kuscheln ohne Grenzen) überschrieben.
Das Ergebnis: Überstimulierte statt ausgeglichene Welpen
Uns ist es wichtig, dass unsere Welpen ausgeglichen sind. Deshalb geben wir unseren Welpenkäufern so oft wie möglich Einblicke ins Geschehen durch Videos und Bilder.
Was sich in der Vergangenheit gezeigt hat, bringt dieses Vorgehen eine wesentlich positive Prägung der Welpen mit sich. Die Welpen werden behutsam an das Leben in der Familie geprägt.Es ist sehr schwierig, eine Erwartungshaltung wieder abzutrainieren, sodass wir uns dafür entschieden haben, diese erst gar nicht anzutrainieren.
„Wir züchten nicht für Ihr Entertainment, sondern um den Welpen den bestmöglichen Start ins Leben zu geben. Wenn Sie unsere Methoden, die auf dem Wohl der Tiere basieren, nicht respektieren, passen wir nicht zusammen!“
Besucherregeln
Viele haben ihren geliebten vierbeinigen Freund verloren und besuchen vielleicht zum ersten Mal einen Züchter mit Welpen. Oder es sind Menschen, die generell zum ersten Mal einen Züchter mit Welpen aufsuchen. Deshalb halte ich es für sinnvoll, allen Besuchern vorab verständliche Informationen zu geben.
Ich bitte allen Besucher höflich, nur die Hunde zu streicheln, die mit allen vier Pfoten auf dem Boden stehen. Leider schenken viele Menschen gerade den Hunden Aufmerksamkeit, die hochspringen und überdreht sind. Besonders in der Pubertät kann dieses Verhalten unschöne Folgen haben. Durch diese ungewollte Belohnung werden meine Hunde falsch geprägt, was schnell Überhand nimmt. Das werde ich ohne Disskussion unterbrechen – meine Hunde werden später nicht mit zu euch ziehen, sondern sie bleiben bei mir.
Bevor man auch nur einen Welpen anfasst, sollte man sich gründlich die Hände desinfizieren. Denken Sie nicht, dass ich übertreibe oder zu ängstlich reagiere, man kann bei mir vielleicht nicht vom Fußboden essen, aber es ist immer alles desinfiziert. Für jeden Besitzer wäre es ein Albtraum, wenn ein oder sogar mehrere Welpen wegen einer vom Menschen übertragbaren Infektion nicht überleben würden. Diesen Albtraum wünsche ich wirklich niemandem!
Eigene Hunde dürfen nicht mitgebracht werden. Abgesehen vom Gesundheitsrisiko würde das enormen Stress für die Mutterhündin und das restliche Rudel bedeuten, da alle auf den Schutz der Welpen fokussiert sind. Für einen fremden Hund wäre es daher kein Vergnügen, hier zu sein.
Aber auch hier denken wir für euch und euer Hund der bereits bei euch lebt. Hier haben wir eine tolle und wirkungsvolle Methode, euren Hund am neuen Familienmitglied zu gewöhnen.
Bei Erkältung oder anderen Krankheiten verschiebt bitte euren Termin – wer trotzdem mit Schnupfnase erscheint, wird von mir ohne Diskussion wieder nach Hause geschickt!
Hebt ein Welpen nicht einfach hoch, sie sind sehr empfindlich und erschrecken leicht, wenn eine Hand von oben kommt. Gebt mir Bescheid, und ich zeige euch, wie man einen Welpen richtig hochnimmt. Ihr werdet sehen, dass die Kleinen dabei viel entspannter sind. Welpen haben kein räumliches Vorstellungsvermögen, es wird oft unterschätzt wie schnell und plötzlich sich Welpen rückwärts bewegen und einfach abspringen
Finger gehören nicht in den Mund der Welpen!
Infektionsgefahr: Auch wenn die Hände gewaschen sind, tragen unzählige Keime, Bakterien und potenzielle Viren (wie Parvovirose), die für einen jungen Welpen tödlich sind. Der direkte Kontakt der Finger mit den Schleimhäuten im Maul des Welpen ist ein Hochrisikoverhalten.
Beißhemmung: Welpen lernen die Beißhemmung im Spiel mit ihren Geschwistern und der Mutterhündin. Menschenfinger im Maul als „Spielzeug“ zu etablieren, untergräbt diesen Prozess.
Fehlkonditionierung: Der Welpe lernt, dass es in Ordnung ist, menschliche Hände als Kauring zu verwenden. Was beim kleinen Welpen „süß“ ist, wird beim Junghund zur schmerzhaften und mühsam abzutrainierenden Angewohnheit.
Der Rohdiamant Welpen sind von Natur aus süß, neugierig und voller Potenzial, aber eben auch zerbrechlich und unerzogen.
Der Schliff: Das ist die Prägung, die Sozialisierung, die Erziehung und der Schutz, den wir unsere Welpen in den ersten Wochen geben. Dieser Schliff entscheidet darüber, ob aus dem Rohdiamanten ein strahlender, wertvoller Hund wird (Therapiehund, Schulbegleithund, Familienhunde) oder ein Problemfall.
Der Schutz: Solange dieser Schliffprozess läuft, benötigen unsere Welpen Schutz vor Stress, Krankheiten und Fehlkonditionierung.
Es ist menschlich, dass Regeln „doof“ sind, weil die Emotionen beim Anblick eines Welpen die Ratio kurzzeitig ausschalten. Aber genau deshalb braucht es seine Regeln die der Vernunft bewahrt und die langfristigen Interessen der Hunde schützt.
Wir stellen sicher, dass der Rohdiamant keinen Kratzer bekommt, bevor er überhaupt bei seiner neuen Familie ankommt.
An dieser Stelle bedanke ich mich für das Verständnis unserer Tiere zuliebe!

